Samenspender und Eizellenspenderinnen

Welche Grundsätze gelten für die Samen- und Eizellenspende in Spanien?

Das Gesetz 14/2006 bezogen auf die Techniken der Assistierten Reproduktion definiert die Gameten- und Embryonenspende als kostenlosen, formellen und vertraulichen Vertrag zwischen der Spenderin und dem Zentrum, der schriftlich bestätigt werden muss, nachdem die Spenderin über die Ziele und die Folgen dieser Handlung aufgeklärt worden ist.

In Irland, es gibt jedoch die Möglichkeit, eine Spende-Behandlung mit einem bekannten oder mit einem anonymen Spender/in durchzuführen, sowohl für eine Eizelle- als für eine Samenspende.

Wie werden die Samenspender ausgewählt?

Dem Gesetz nach müssen die männlichen Spender älter als 18 Jahre sein und dürfen ein Höchstalter von 50 Jahren nicht überschreiten.

Nach dem Gesetz müssen die Spender in vollem Besitz ihrer Fähigkeiten sein und über eine gute psychische und physische Gesundheit verfügen.

Die Gametenspende erfolgt nach den Grundsätzen der Anonymität und des Altruismus. Folglich kann die Patientin ihre Spenderinnen weder auswählen noch kann sie ihre eigenen Spenderinnen vorschlagen, da sonst das Prinzip der Anonymität nicht mehr gewährleistet sein würde. Nur im Falle der Technik der gemeinsamen Mutterschaft für weibliche Paare, kann die Frau die Eizellen ihrer Partnerin erhalten.

Der Samenspender wird vom medizinischen Team nach der Blutgruppe, des RH und den physischen Charakteristika (Augenfarbe, Haarfarbe, Hautfarbe, etc…) der Patientin selbst, oder ihrer Partnerin, wenn es sich um ein homosexuelles Paar handeln sollte, ausgesucht. Die Spender durchlaufen eine sehr detaillierte medizinische und analytische Untersuchung. Diese beinhaltet den Karyotyp, Tests, um Infektionskrankheiten auszuschließen und spezifische Tests, um die in der europäischen Bevölkerung am häufigst auftretenden Mutationen, die Verursacher von Mukoviszidose sind, auszuschließen. Außerdem werden bei ihnen Bluttests durchgeführt, die alle 6 Monate wiederholt werden, um sexuell übertragbare Krankheiten festzustellen. Es wird die Krankengeschichte der Familie durchgegangen, um mögliche Erbkrankheiten auszuschließen und es werden Tests vorgenommen, um Chromosomanomalien im Ejakulat erkennen zu können (FISH in den Spermatozoiden). IM verfügt über Spender aller Rassen und Phänotypen.

Wie werden die Eizellenspenderinnen ausgewählt?

Wie bei den Samenspendern, werden auch die Eizellenspenderinnen basierend auf der Blutgruppe und des RH und den physischen Eigenschaften zugeordnet. Es wird versucht, dass sich die physische Erscheinung der Spenderin nicht sehr von der des Empfängerpaares unterscheidet. Institut Marquès verfügt über Spenderinnen aller Phänotypen. Sie sind junge und gesunde Frauen, die anderen Frauen helfen möchten, Mutter zu werden. Sie müssen sich einer medizinischen Revision unterziehen, einer gynäkologischen Untersuchung und kompletten Analysen, die psychologische Tests beinhalten, die Studie des Kariotypen, Tests, um Infektionskrankheiten auszuschließen und spezifische Tests, um die in der europäischen Bevölkerung am häufigst auftretenden Mutationen, die Verursacher von Mukoviszidose sind, auszuschließen.