Fettleibigkeit: wie diese Störung die künstliche Befruchtung schadet
(13-11-2015)

Die Unfruchtbarkeit betrifft jedes sechste Paar im Laufe der fortpflanzungsfähigen Phase. Seit Anfang des vergangenen Jahrhunderts hat die Unfruchtbarkeit stetig zugenommen.

Das Alter, obwohl es wahrscheinlich der ausschlaggebende Faktor ist, ist nicht das Einzige, das einen direkten Einfluss auf die Fortpflanzungsfähigkeit hat. Die gesellschaftlichen Veränderungen haben auch Änderungen der Lebensgewohnheiten zur Folge gehabt, unter denen die Ernährung, die körperliche Bewegung, der Tabakkonsum und der Konsum oder Missbrauch von Alkohol und Koffein hervorzuheben sind.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat sich die Fettleibigkeit seit 1980 in der ganzen Welt mehr als verdoppelt. 2014 hatten mehr als 1900 Millionen Personen Übergewicht, von denen mehr als 600 Millionen fettleibig waren.

Hinsichtlich des Einflusses der Fettleibigkeit auf die Ergebnisse der Behandlungen der künstlichen Befruchtung, kommen die durchgeführten Studien zum Schluss, dass die Rate der lebendig Neugeborenen bei den fettleibigen Frauen geringer ist.

Diese Patientinnen benötigen höhere Dosen von Medikamenten und diese während einer längeren Zeit. Wobei die erzielten Ergebnisse eine geringere Effizienz aufweisen. Das verursacht eine geringere Anzahl der Eizellen und Embryonen, die von einer schlechteren Qualität sind. Außerdem muss man die Veränderungen der Eileiter dazu zählen, was ebenfalls zu einer geringeren Befruchtungsrate führt.

Schließlich dürfen wir nicht vergessen, dass die fettleibigen Frauen ein höheres Risiko einer Fehlgeburt haben und dass das Absterben des Fötus doppelt so hoch bei ihnen ist, im Vergleich zu Frauen mit Idealgewicht.