Mechanische Stimulation der Eierstöcke bei Patientinnen mit frühen Menopause

Ovarialinsuffizienz und frühe Menopause beeinflussen 1% der Frauen im gebärfähigen Alter. Das Verschwinden der hormonellen Funktion und die Abnahme der ovariellen Reserve schränken die Möglichkeiten einer Schwangerschaft mit eigenen Eizellen zu schaffen. Deswegen, um Mütter zu werden, greifen die Mehrheit der Patientinnen auf eine In-vitro-Befruchtung mit Eizellenspende. Für diese Frauen gibt es jetzt eine experimentelle Methode, basiert auf die mechanische Stimulation der Eierstöcke, die ihnen erlaubt, Mütter mit ihren eigenen Eizellen zu werden.

Es ist wichtig, die ovarielle Reserve der Frau, d. h. die Anzahl der Eizellen pro Zyklus, die zu einem bestimmten Zeitpunkt Ihres Lebens produziert werden, zu kennen. Dazu ist es notwendig, zwei Tests durchzuführen. Zunächst wird ein vaginaler Ultraschall in den ersten Tagen des Zyklus mit einer Antralfollikelzählung durchgeführt. Später, zu jeder Zeitpunkt des ovariellen Zyklus wird eine analytische Bestimmung des Anti-Müller-Hormons (AMH) durchgeführt. Ein abnormaler Wert des Anti-Müller-Hormons kann ein Indikator für eine vorzeitige Ovarialinsuffizienz sein. Andere Analysewerte, die berücksichtigt werden sollten, sind die basale Hormone (Follikel-stimulierendes Hormon (FHS), luteinisierendes Hormon (LH) und Estradiol).

Experimentelle Methode

rejuvenecimiento ovárico

Die mechanische Stimulation von den oberflächlichen Teil des Eierstocks ist eine experimentelle Methode zur Behandlung von vorzeitigen Wechseljahre. Bisher könnten ein kleiner Teil der jungen Patientinnen teilweise ihre Funktion reaktivieren. So schafft man die Hormonproduktion des Eierstocks wiederaufzunehmen und man hat damit die Chance, angesichts einer vorzeitigen Ovarialinsuffizienz, eigene Eizellen wieder zurückzugewinnen. Zwischen den verschiedenen Techniken der Eierstöcke Verjüngung, die in den letzten Jahren in klinischen Studien verwendet wurden, scheint der Effekt der Stimulation der Oberfläche des Eierstocks auf einer mechanischen Ebene die gleichen Ergebnisse zu haben, ohne den Bedarf einer Injektion von Partikeln oder Substanzen.

Diese Technik kann man nur bei Patientinnen durchgeführt werden, die jünger als 40 Jahre alt sind und die keine Vorgeschichte einer früheren Behandlung, die die ovarielle Reserve beeinträchtigen könnte, haben. Die Patientinnen sollten sich keine Therapie oder Operation unterzogen haben, die Auswirkung auf ihre Fruchtbarkeit haben könnte. Einige Beispiele: Chemotherapie, Becken-Strahlentherapie oder Eierstöcke Chirurgie, sowohl von gutartigen Verletzungen (Endometriose, dermatologische Zyste) als auch Tumor- Verletzungen.

Die höchste Anzahl an Eizellen gewinnen

Die mechanische Stimulation benötigt die Durchführung einen kleinen ambulanten Eingriff durch Laparoskopie. Dabei wird die oberflächlichste Schicht der Eierstöcke mechanisch stimuliert um zu versuchen, seine Funktion wieder aufzunehmen. Gleich danach erfolgt die Hormonstimulation. Mit diesem Verfahren versucht man eine möglichst große Zahl von Eizellen zu gewinnen. Es wird immer empfohlen, eine In-vitro-Befruchtung mit einer genetischen Präimplantationsdiagnostik (PID) zu verknüpfen.

Dank dieser Technik bietet Institut Marquès, medizinisches Zentrum spezialisiert auf besonders komplizierte Fällen in Gynäkologie und assistierten Reproduktion, Patientinnen mit frühen Menopause die Möglichkeit zu versuchen, Mütter mit ihrem eigenen genetischen Material zu werden. Diese Techniken sind nur bei einem kleinen Teil der Patientinnen erfolgreich gewesen.