Die 5 Phasen im reproduktiven Lebenszyklus der Frau

Das fruchtbare Leben einer Frau dauert weniger als 30 Jahre und entspricht den drei Jahrzehnten, in den Frauen Mütter werden können. Mit dem 14. Lebensjahr hat die Mehrzahl der Frauen bereits ihren ersten Eisprung und mit dem 44. Lebensjahr, die biologischen Möglichkeiten Mutter zu werden, sind sehr niedrig

Institut Marquès möchte mit einer Analyse über die Entwicklung des reproduktiven Lebenszyklus der Frau den Frauentag feiern. Diese Etappe dauert weniger als 30 Jahre und entspricht den drei Jahrzehnten, in den Frauen Mütter werden können. Mit dem 14. Lebensjahr hat die Mehrzahl der Frauen bereits ihren ersten Eisprung und mit dem 44. Lebensjahr sind die biologischen Möglichkeiten Mutter zu werden sehr gering. Dies bedeutet nicht, dass es unmöglich ist ab diesem Alter schwanger zu werden (in den letzten Monaten gab es aus verschiedensten Gründen ein großes Medienecho über zwei Frauen, die auch in einem fortgeschrittenen Alter Mutter wurden), jedoch sind die Aussichten auf Erfolg wesentlich geringer.

Die fruchtbare Phase der Frau lässt sich in fünf Stufen einteilen und wie bereits erwähnt, kann man den Beginn mit dem 14. Lebensjahr definieren. Der Körper jedes Mädchens entwickelt sich mit einem unterschiedlichen Rhythmus, jedoch haben die meisten Mädchen in diesem Alter Ihre erste Menarche und somit den Beginn der Ovulation erlebt.

Sieben Jahre später beginnt die fruchtbarste Phase der Frau in der der Körper am besten in der Lage ist, schwanger zu werden. Diese zweite Phase dauert bis zum 30. Lebensjahr; dem Zeitpunkt ab dem die Fruchtbarkeit allmählich zu sinken beginnt und aufgrund der biologischen Evolution des Organismus es immer schwieriger wird Mutter zu werden.

In der heutigen Gesellschaft gehört die Mutterschaft in dieser 9-jährigen Phase nicht zu den Prioritäten der meisten Frauen. Es ist eine Zeit, in der sich die Frau in ihrer akademischen Ausbildung befindet, um im Anschluss ihre berufliche Laufbahn zu beginnen; mit sozialen Anforderungen, die schwer mit der Gründung einer Familie vereinbar sind. So kann es passieren, dass im Moment, in dem eine Schwangerschaft in Betracht gezogen wird, ohne es zu wissen, die Schwierigkeiten aufgrund der progressiven Abnahme der Fruchtbarkeit im Laufe der Jahre, zunehmen.

Aus diesem Grund bietet das Institut Marquès die Möglichkeit an, die Eizellen zu vitrifizieren. So kann man im Moment der größten persönlichen Reifen, in dem man den Weg beschreiten möchte schwanger zu werden, mit Eizellen der besten Fruchtbarkeitsphase rechnen.

In Spanien wurden bereits mehrere Kinder mit diesem Verfahren geboren, das ähnliche Schwangerschaftsraten erreicht, wie eine Behandlung mit frischen Eizellen. Der Prozess besteht in einer Zellverfestigung, die unter niedrigen Temperaturen und in einer kurzen Zeit erreicht wird, ohne dass sich Eiskristalle bilden. Um dies zu erreichen, wird eine große Menge von Kryoprotektivum (Gefrierschutzmittel) benutzt, die einen Bruch der Zellenmembranen verhindern. Nach einiger Zeit, wenn dann eine Schwangerschaft erwünscht ist, findet das Auftauen der Eizellen statt und anschließend die Insemination. Die Embryonen werden zwei bis drei Tage später transferiert, ohne dass es nötig ist, die Patientin einer hormonellen Behandlung zu unterziehen.

Ab dem 37. Lebensjahr nimmt die weibliche Fruchtbarkeit sehr schnell ab; bis zum 44. Lebensjahr in dem die biologischen Möglichkeiten Mutter zu werden, sehr niedrig sind. Ab diesem Alter empfiehlt sich die Überprüfung der Ovarreserve durch einen transvaginalen Ultraschall in den ersten Zyklustagen zur Zählung der Antralfolikel und die hormonelle Analyse des Anti-Müller-Hormons (AMH), die zu jedem Zeitpunkt des Zyklus stattfinden kann. Andere Parameter die berücksichtig werden sollten, sind die basalen Hormone (FSH, LH und Östradiol), die am zweiten oder dritten Tag der Menstruation analysiert werden. Letztendlich geht es darum, sich auf die Mutterschaft vorzubereiten, vor allem wenn die Entscheidung dazu in einem späteren Lebensalter getroffen wird.