Der Embrionenwald. Wir pflanzen einen Baum für jede Geburt

Seit Jahren schon setzt sich das Institut Marquès für die Umwelt ein. Und so ist kein Zufall, dass wir seit 2002 regelmäßig Studien führen, um die Auswirkungen der Umweltverschmutzung auf die Spermaqualität und die Fruchtbarkeit zu untersuchen. So sind wir die Einzigen, die eine solche Vergleichsstudie in Spanien durchgeführt haben. Unseren Recherchen zufolge stehen toxische Substanzen (endokrine Disruptoren) und die Umweltverschmutzung in direkter Verbindung zur Erhöhung der Unfruchtbarkeit in den am meisten industrialisierten Gegenden.

bosque embriones

Nachdem wir den Einfluss der Luftverschmutzung auf die Gesundheit und die Unfruchtbarkeit gezeigt haben, hat das Institut Marquès außerdem beschlossen seinen Beitrag zu leisten, um diesen beunruhigenden Trend zu bremsen. Aus diesem Grund haben wir den Embryonenwald erstellt, ein soziales, kollaboratives und engagiertes Projekt, welches in Zusammenarbeit mit dem Umweltschutzverband L’Escurçó in Tarragonna, entwickelt worden ist. Dank dieser Kooperation wird bei jeder durch das Institut ermöglichte Geburt ein neuer Baum gepflanzt.

Dieser Wald, der dank unserer Patienten Stück für Stück wachsen wird, befindet sich auf dem Berg Mare de Déu de la Roca, in Mont-roig del Camp. Dieses Gebiet, dessen Zentrum eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Wallfahrtskapelle ist, bietet einen Panoramablick über das Baix Camp und war früher ein beliebter Ort vieler Künstler, darunter auch Joan Miró. So hat der Maler eine ganze Bildreihe der Mare de Déu de la Roca gewidmet und sie „Mont-roig, Sant Ramon“ (1916) genannt.

Wir möchten „unseren“ Kindern eine bessere Welt ermöglichen

Der Embryonenwald bietet einem wunderschönen Naturschutzgebiet eine echte Wiedergeburt. In den 90er Jahren hat ein schlimmer Waldbrand große Teile des Waldes zerstört. Heute möchte das Institut Marquès diese Region rehabilitieren, indem es für jede durch uns ermöglichte Geburt eine neue Eiche pflanzt.

Es handelt sich hierbei um ein Symbol des Lebens und der Wiedergeburt, welches den neuen Generationen mit auf den Lebensweg gegeben werden soll. Jeder Baum wird den Vornamen und das Geburtsdatum des Kindes erhalten. Außerdem bekommen die Eltern die Möglichkeit die Entwicklung des Baumes, der zu Ehren ihres Kindes gepflanzt wurde, mitzuverfolgen, da sie die genaue Geolokalisierung des Baumes erhalten und diesen so auch aufsuchen können.

Der Embryonenwald ist nur eines von vielen Engagements des Institut Marquès. 2010 hatte das Institut Marquès bereits die Teilnahme von Lluís Pallarès am Nordpol-Marathon gesponsert. Der Nordpol ist leider als eine der größten Müllhalden der Welt angesehen. Pallarès ist als Spermie verkleidet, um die Menschen auf die drastischen Auswirkungen der Umweltverschmutzung auf die männliche Unfruchtbarkeit aufmerksam zu machen.