IVF mit Eizellspende

Was ist eine Eizellspende?

Hierbei handelt es sich um eine IVF-Behandlung, bei der die Eizellen einer Spenderin mit dem Sperma des Mannes befruchtet wird. Diese Behandlung ist für Patienten geeignet, bei denen die Qualität der Eizellen nicht zu einer fortlaufenden Schwangerschaft führen würden.

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Wann wird der zweite Besuch durchgeführt?

Die Patientin bleibt in ständigem Kontakt mit der Klinik, um die Information über die Spenderin zu erhalten. Wir benützen ausschließlich frische (ungefrorene) Embryonen, wodurch die Entwicklung der Gebärmutter der Empfängerin mit der Stimulierung der Geberin mittels hormoneller Ersatzbehandlung synchronisiert wird. Die Empfängerin muss sich lediglich einer Ultraschallaufnahme unterziehen, um festzustellen, dass die Gebärmutter für den Empfang der Embryonen bestens vorbereitet ist. Diese Untersuchung kann im Ursprungsland vorgenommen werden.

Können beim Erstbesuch Samen eingefroren werden?

Ja, es wird empfohlen, eine gefrorene Samenprobe zu hinterlassen. Somit müssen Sie uns erst wieder zum Datum der Embryonenübertragung aufsuchen.

Welche Behandlung sollte die Empfängerin befolgen?

Wenn Sie Ihre Menstruation bekommen, nehmen Sie die Ihnen verschriebene orale Kontrazeptiva ein, um die Eierstockfunktion zu hemmen, und Ihren Zyklus mit dem der Spenderin zu synchronisieren. Am gleichen Tag, an dem die Spenderin die Stimulierung beginnt, beginnen Sie die Hormonersatzbehandlung mit den Estradiol-Hautpflastern. 7 bis 9 Tage später müssen Sie eine Ultraschallkontrolle durchführen lassen, um die Stärke der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) zu überprüfen. Normalerweise werden 24 Stunden vor dem Embryotransfer auch 200 mg/8 Std. des vaginalen Progesterons verschrieben.

Welche Nebenwirkungen kann die Behandlung mit sich führen?

Während der Einnahme der oralen Kontrazeptiva, kann es häufig zu kleinen Blutungen kommen. Medizinisch gesehen sind diese unbedeutend; lediglich wenn die Blutungen für Sie unangenehm werden, fragen Sie uns und wir werden Ihnen sagen, wie Sie sie beheben können.
Wenn Sie allerdings während der Anwendung der Estradiol-Hautpflaster Blutungen haben, sind diese von Bedeutung und Sie müssen uns in diesem Fall immer zu Rate ziehen.

Wann findet der Embryotransfer statt?

Der Embryotransfer findet zwei oder drei Tage nach der Eizellenentnahme statt. Es gibt keine nennenswerten Unterschiede in der Schwangerschaftsrate, ob die Embryonen nun an dem einen oder an dem anderen Tag transferiert werden. Da die Schwangerschaftwahrscheinlichkeiten bei einem Transfer mit frischen Embryonen viel höher sind, können wir Sie nur mit einer 24 -72 stündigen Zeitspanne benachrichtigen. Es hängt vom jeweiligen Einzelfall ab, ob frischer oder tiefgefrorener Samen benutzt wird.

Wie wird der Embryotransfer durchgeführt?

Obgleich es rechtlich zugelassen ist,einen Transfer mit bis zu 3 Embryonen durchzuführen, übertragen wir nur selten mehr als 2. Dennoch kann bei 15% bis 20% der Patientinnen eine Mehrlingsschwangerschaft auftreten. Wir empfehlen Ihnen, sich am Tag des Transfers im Hotel auszuruhen. Am folgendem Tag, können Sie ohne Probleme wieder reisen.

Ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft hoch?

Ja, denn es handelt sich um eine künstliche Befruchtungstechnik mit äußerst hohen Erfolgsquoten pro Zyklus, da die Embryonen ein hohes Einpflanzungspotenzial haben, erstens, weil sie von Eizellen von jungen Frauen ohne Fruchtbarkeitsprobleme stammen, und zweitens, weil die Gebärmutter für den Empfang von Embryonen dank der hormonellen Ersatzbehandlung bestens vorbereitet ist.

Wie lange ist der Aufenthalt?

Ca. 2-3 Tage.

Was soll ich in der Zwischenzeit des Embryotransfers und dem Tag des Schwangerschafttests tun?

Während dieser zwei Wochen können Sie ein normales Leben führen. Sie sollten allerdings starke körperliche Anstrengungen, riskante Situationen und Geschlechtsverkehr vermeiden.

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