Musik und Befruchtung

Institut Marquès hat ein weltweit bahnbrechendes Innovationsprojekt entwickelt, um die künstliche Befruchtung durch die Anwendung von Musik in den Embryoneninkubatoren zu verbessern.

Durch dieses System werden die Embryonen in unserem Labor 24 Stunden am Tag Mikrovibrationen von drei Musikstilen – Popmusik, Hard Rock und klassischer Musik – ausgesetzt.

Dieses System wurde implantiert, da eine auf der ESHRE Jahrestagung 2013 vorgestellten Studie gezeigt hat, dass sich die Fertilisationsrate von Eizellen, die mit Musik kultiviert wurden, um 5% verbessert. Dies lässt sich dadurch erklären, dass durch die Mikrovibrationen der Nährlösung, in der die Eizellen schwimmen, die Nährstoffe besser verteilt werden und die Ansammlung von Giftstoffen vermieden wird. Lesen Sie mehr.

Dies ist ein weiterer Schritt in unseren Bemühungen, die natürlichen Bedingungen wie Temperatur, Dunkelheit, CO2-Gehalt und jetzt auch der Bewegung, die die Embryonen hätten, wenn sie in der Gebärmutter wären, zu reproduzieren.

Unter natürlichen Bedingungen reisen die Eizellen und Embryonen unter kontinuierlichen, peristaltischen Bewegungen durch die Eileiter in die Gebärmutter. Diese Bewegungen dienen zur Fortbewegung, aber auch um sie mit Nährstoffen zu versorgen. Allerdings verbleiben die Embryonen in den konventionellen Inkubatoren statisch im Kultiv und folglich verbleiben die ausgeschiedenen Giftstoffe – freie Radikale oder Ammonium – in der Nährlösung.

Dank des von unserer F&E Abteilung entwickelten Innovationsprogramms, lassen sich diese natürlichen Bewegungen der Gebärmutter auf die Embryonen durch Mikrovibrationen der Musik imitieren. Lesen Sie mehr.

Der Einsatz von Musik in unseren Inkubatoren, zusammen mit anderen Spitzenleistungen in der Reproduktionsmedizin, erlaubt uns die kontinuierliche Verbesserung unserer Erfolgsquoten, die mittlerweile zu den höchsten weltweit gehören.

Hören Sie das Konzert von Sänger Antonio Orozco in unserem IVF-Labor.

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