Institut Marquès bei der Ig- Nobelpreis Ausstellung in Tokyo

Die Organisation des Ig-Nobelpreises hat Institut Marquès, Preisgewinner der Ig- Nobel für Obstetrik 2017 ausgewählt, um in der Ausstellung „Ig Nobel Prize Exhibition“, die in der Aamo Gallery in Tokio bis 4. November stattfindet, dabei zu sein

Die Organisation des Ig-Nobelpreises hat Institut Marquès, Preisgewinner der Ig- Nobel für Obstetrik 2017 ausgewählt, um in der Ausstellung „Ig Nobel Prize Exhibition“, die in der Aamo Gallery in Tokio bis 4. November stattfindet, dabei zu sein.

Ig-Nobel hat die Forschungsarbeiten, die Institut Marquès in den letzten Jahren durchgeführt hat, hervorgehoben. Die Arbeiten befassen sich über die Effekte von Musik am Anfang des Lebens, sowie auf der Entwicklung von Babypod, ein intravaginaler Lautsprecher, der mit dem Baby während der Schwangerschaft zu kommunizieren ermöglicht.

Insbesondere hat die Ausstellung die Arbeiten von Institut Marquès die beweisen, dass Föten ab der 16. Schwangerschaftswoche (wenn sie 11 Zentimeter messen), hören können, hervorgehoben. Das ergibt sich nur dann, wenn die Töne über die Vagina an sie gelangen. Kommen es von außen, ein Teil wird draußen reflektiert, das andere wird durch die weiche Gewebe, die die Bauch- und uterine Wand bilden, absorbiert und verzerrt. Der Fötus bekommt nur den übertragenen Teil, mit geringer Intensität und Klarheit als es am Emissionspunkt hat. Untersuchungen von Institut Marquès zufolge ist der Mythos, dem Baby anzusprechen, vorbei. Am besten erfolgen sowohl die Kommunikation mit dem Fötus, als auch seine neurologische Stimulierung durch die Vagina. Darüber hinaus aktiviert Musik den Untersuchungen zufolge das Erlernen der Sprache.

Babypod, das einzige Gerät

In der Vitrine gewidmet zur Ausstellung der Ig-Nobelpreis für Obstetrik 2017 steht ein Babypod, das einzige Gerät, das das Erlernen der Sprache durch Musik vor der Geburt stimuliert. Es ist von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA genehmigt worden und ist weltweit online verfügbar. Schwangere Frauen können es zuhause benutzen und auch zum Ultraschall, um die Reaktion des Fötus zu sehen, mitnehmen.

Dazu wurden auch Bilder auf Video von dem Moment, als das Team des Instituts Marquès die Auszeichnung an der Harvard University entgegennahm, projiziert. Auch von der verschiedenen Vorstellungen für die wissenschaftliche Gemeinschaft, die anlässlich der Ig-Nobelpreis-Tour durchgeführt wurden. Diese Vorstellungen haben als Ziel, dass namhafte Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihrem Studium vor dem Publikum auf eine unterhaltsame und lustige Art und Weise präsentieren.