Wiederholte Fehlgeburten

Das Institut Marquès, führend in Untersuchung und Behandlung der wiederholten fehlgeburten, hat ganz spezielle Verfahren zur Feststellung der Ursache in den meisten Fällen und zu deren Behandlung entwickelt.

Die Abteilung Embryonalmedizin ist ein multidisziplinärer Service, der aus in Fertilität spezialisierten Gynäkologen, Andrologen, Genetikern, Hämatologen und in Embryologie spezialisierten Biologen besteht.

Sie ist auf Diagnostik und Behandlung jener Patientinnen eingerichtet, die spontane wiederholte Fehlgeburten oder solche nach künstlicher Befruchtung erlitten haben.

Die Abteilung verfügt über die modernsten Mittel zur Diagnose und Behandlung. Dazu gehört eine vollumfängliche genetische Analyse der Chromosomen (Meiose-Untersuchung), der Spermatozoiden und der Embryonen (Genetische präimplantative Diagnostik).

Man geht davon aus, dass rund 60% der wiederholten Fehlgeburten genetische Ursachen haben.

Fehlgeburten können verschiedene Ursachen haben.

Dank technischer Fortschritte in der künstlichen Befruchtung, hat man neuerdings viel ausführlichere Informationen über einige der Ursachen bei Fehlgeburten. Diese waren bis heute bei nicht spezialisierten Gynäkologen kaum bekannt.

Die klassischen Untersuchungsverfahren richten sich darauf, hormonelle, infektiöse, anatomische oder immunologische Ursachen auszuschließen. Oftmals (bei ungefähr 50% der Fälle), kann keine genaue Diagnose erstellt werden, die Patientinnen werden schwanger und erleiden wiederum einen vorzeitigen Schwangerschaftsabbruch.

Wenn eine Patientin zwei oder mehrere Fehlgeburten erlitten hat und dieses Problem immer noch nicht diagnostiziert und behandelt wurde, erhöht sich das Risiko der Wiederholung und nimmt direkt proportional zur Anzahl bereits erlittener Fehlgeburten zu.

Heute verfügt man über andere Testverfahren, die auf Untersuchungen des Embryos selber zielen sowie der Fähigkeit der Frau, damit Einpflanzung und Schwangerschaft erfolgreich verlaufen.

Oftmals sind die Ursachen einer Fehlgeburt auch jene, die mehrmals die In-vitro-Befruchtung misslingen lassen. Deshalb sollten sie ebenso untersucht und behandelt werden.

Zusätzlich zum medizinischen Problem erlebt jene Frau, die eine Fehlgeburt erlitten hat, ganz klar auch schwierige emotionelle Situationen. Zu den Frustrationsgefühlen kommt hinzu, dass sie Familie und Freunde benachrichtigen muss und die Angst vor einer Wiederholung.

Die Hoffnung auf ein Kind wird plötzlich zerstört durch einen möglichen neuen Misserfolg und wird dadurch als große Ungewissheit und Beklemmung erlebt.